Wer

sind

wir?

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Als Leuchtturmprojekt in Schleswig-Holstein möchten wir unser cross-innovatives Kreativzentrum im Zentrum der Landeshauptstadt Kiel zu einem Prototypen für eine nachhaltige Zukunft und einen Ort für gemeinschaftliches Leben, Arbeiten und Wohnen weiterentwickeln. 

Wie
alles
begann...

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Die Muthesius Kunsthochschule (MKH) hat im Jahr 2012 ihre Gebäude am Lorentzendamm zum großen Teil verlassen. Kurze Zeit später begann die Stadtimkerei Kieler Honig den Leerstand zu nutzen und bald zogen Projekte wie Goldeimer (Komposttoiletten) oder die WerkStattKonsum (offene Holzwerkstatt) in die ALTE MU ein. Während dieser Zwischennutzung wurden die Räumlichkeiten weiterhin von Studierenden der Kunsthochschule als Kunstateliers genutzt. 

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für 
Demokratie
und
Gemeinschaft

Nach einigen Monaten des Neben-einander-her-arbeitens beschlossen die Menschen der ALTEN MU 2014 zur Förderung des gemeinsamen Austausches ein demokratisches Forum zu schaffen - das Plenum. Dieses findet seitdem fortlaufend alle zwei Wochen statt. Mit der Gründung des ALTE MU Impuls-Werk e.V. 2015 als Dachorganisation für die mittlerweile 37 Projekte, wurde ein weiterer Meilenstein des Gemeinschaftsprojekts ALTE MU gelegt. 

mehr
als
eine 
temporäre
Lösung

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In ersten Visionstreffen erträumten die ortsansässigen Akteur*innen eine gemeinsame Zukunft des Projekts. Es wurde erstmals darüber nachgedacht, ob die ALTE MU mehr als eine temporäre Lösung günstig Räume zu nutzen sein könnte. Die Idee das Projekt von einer Zwischennutzung in eine langfristige Nutzung zu überführen entstand. 

ein 
steiniger
Weg

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Als es 2015 hieß, das Gelände solle geräumt werden, war es schon zu spät. Die ALTE MU war schon so bekannt, dass die Gemeinschaft mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion vorerst ihr Bleiberecht erwirken konnte: Es wurde ein Bauschild mit der Vision des Kreativen Dorfs an der Straße angebracht. Der Verein wurde als Bauherrin bezeichnet – alles im Rahmen einer künstlerischen Installation mit einem Baucontainer. Von da an stellte das Projekt niemand mehr öffentlich infrage.

ALTE MU
bleibt

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Wir haben es geschafft Stadt und Land von der Zukunftsfähigkeit der ALTEN MU zu überzeugen: 

2016 haben wir einen Unternutzungsvertrag des Geländes mit Stadt und Land geschlossen. Der Verbleib der ALTEN MU wurde 2017 im Koalitionsvertrag des Landes festgehalten. 2019 unterzeichneten Stadt und Land eine Zielvereinbarung für die Entwicklung der ALTEN MU. 

Seit 2019 werden wir von der Stadt als Kreativzentrum gefördert. 

die
GmbH
der 
Gemeinschaft

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Am 08.02.2019 haben 16 Aktive der ALTEN MU gemeinsam die Urbane Impulse GmbH gegründet, um gemeinsam eine Machbarkeitsstudie durchzuführen. In ihrem Gesellschaftsvertrag habe sie festgehalten, dass sie ihre Anteile an der GmbH an unsere Genossenschaft verkaufen, sobald der Vorstand des Vereins sie dazu auffordert. 

Die Machbarkeitsstudie läuft zur Zeit noch und die Urbane Impulse GmbH hat die Projektentwicklung übernommen, umso wichtiger, dass unsere Genossenschaft die Pionier*innen von damals aus der Gesellschaft heraus kauft. In Zukunft wollen wir in diese GmbH Risiken auslagern. 

DANKE an diese 16 Menschen, die schon damals in Vorleistung gegangen sind. Ihr habt es möglich gemacht, dass wir so weit gekommen sind!

warum 
eine 
Genossen-
schaft?

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Die Genossenschaft bietet uns die Möglichkeit gemeinsam eine demokratische Rechtsform zu gründen. 

Die Mitglieder können selbstbestimmt in Prozessen mitsprechen, denn jedes Mitglied hat unabhängig der gezeichneten Anteile eine Stimme. Dadurch lässt sich vermeiden, dass Menschen mit mehr Geld mehr Einfluss haben. Gleichzeitig ist sie eine solidarische Rechtsform, in der alle Mitglieder einander unterstützen. Gemeinsam machen sie so möglich, was der*die Einzelne nicht schafft. Für Stabilität und unternehmerische Sicherheit sorgt die regelmäßige Überprüfung durch einen Prüfverband.

langfristige
Nutzungs-
sicherung
durch 
Erbbaurecht

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Im Aprill 2022 haben wir einen Erbbaurechtsvertrag mit dem Land Schleswig-Holstein unterzeichnet, der der ALTEN MU eG eine langfristige Perspektive gibt. So können wir das kreative Dorf in der Stadt umsetzen. 

Vertraglich ist die Nutzung des Grundstücks für 99 Jahre festgelegt. Dadurch erhält die Genossenschaft die Möglichkeit das Gelände langfristig zu bespielen. Die Gebäude auf dem Grundstück sind nun Eigentum der Genossenschaft und müssen von ihr finanziert werden.